Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn (Enteritis regionalis)

Unter einer Colitis Ulcerosa versteht man eine chronische Entzündung der Dickdarmschleimhaut, die in Schüben verläuft. Eine noch schwerere Erkrankung ist Morbus Crohn, bei der sich die Entzündung auf alle Darmschichten ausbreitet und zudem der gesamte Verdauungstrakt vom Mund bis zum After betroffen sein kann. Bevorzugt spielt sich Morbus Crohn jedoch am unteren Abschnitt des Dünndarms und im Bereich des Dickdarms ab.

Symptome sind Bauchschmerzen und Durchfälle, die bei Colitis regelmäßig schleimig-blutig und mit krampfhaften Schmerzen verbunden sind, bei Morbus Crohn seltener blutig sind aber bis zu 30mal täglich auftreten können.

Ferner kommt es zu bei Morbus Crohn zu Gewichtsverlust, Fieber, Unwohlsein, Darmgeschwüren und einer Fistelbildung. Eine Analfistel kann beim Crohn sogar erstes Anzeichen der Erkrankung sein. Häufig geht die Erkrankung mit einem reduzierten Allgemeinbefinden, Kräfteverfall und Abmagerung einher. Bei der Colitis Ulcerosa kommt es zu einem erhöhten Darmkrebsrisiko.

Regelmäßig muss bei beiden Erkrankungen mit Mangelzuständen gerechnet werden, die Nährstoffe wie Vitamin B 12, A, D, E, K, Zink, Folsäure, Eisen sowie Eiweiße und Fettsäuren betreffen.

 

Welche Ursachen sind bekannt?

Wie bereits erwähnt, kommt es im Darm von CED-Kranken zu einer krankhaft gesteigerten Immunreaktion, die mit einer chronischen Entzündung einhergeht. Sehr häufig lassen sich dafür ganz bestimmte Ursachen feststellen:

 

  • Schwermetallbelastungen (Amalgam, Gold, Palladium, Zinn, Blei etc.)

  • Zahnherde (tote, entzündete Zähne etc.),

  • Infektionen (durch Bakterien, Viren, Parasiten),

  • Medikamentenschäden (vor allem Antibiotika und Impfungen),

  • Rauchen (deutlich erhöhtes Risiko für Crohn),

  • Fehlernährung,

  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten,

  • Strahlenschäden.

 

Vielfach wird werden CED-Erkrankungen mit einer besonderen Persöhnlichkeit und psychischen Belastungen erklärt. Nur sehr selten sind diese aber allein ursächlich, sie können sich aber ungünstig auf den Verlauf auswirken. Ähnliches gilt für eine genetische Veranlagung, die in der Regel erst zum Tragen kommt, wenn die vorgenannten Ursachen sich dazu gesellen.

 

 

Naturheilkundliche Möglichkeiten bei Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn

In meiner Praxis berate ich Sie gerne über die naturheilkundlichen Möglichkeiten zur Behandlung von Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn. Das A und O für eine erfolgreiche Therapie ist eine genaue naturheilkundliche Diagnose und eine genau auf jeden Patienten abgestimmte Behandlung. Mein Basiskonzept für die Therapie beinhaltet eine kombinierte Anwendung von Mitteln zur natürlichen Entzündungshemmung, eine Darmsanierung, Entgiftungsmaßnahmen einschließlich Schwermetallausleitungen, Maßnahmen zur Herdsanierung und die Gabe von Nahrungsergänzungen.

 

Dementsprechend haben sich im Rahmen einer naturmedizinischen Behandlung in meiner Praxis vor allem die folgenden Behandlungsmethoden bewährt:

 

  • Homöopathie

  • Horvi-Enzym-Therapie

  • Nährstofftherapie

  • Ernährungstherapie

  • Pflanzenheilkunde

  • Darmsanierung

  • Mikroimmuntherapie

  • Zahnsanierung

  • Herdsanierung

  • Entspannungsverfahren

  • Physikalische Maßnahmen

  • Ordnungstherapie

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