Dunkelfeldmikroskopie

 

Dunkelfeldmikroskopie - Was ist das?  

Hierbei handelt es sich um eine spezielle Blutuntersuchung, die mit einem so genannten Dunkelfeldmikroskop durchgeführt wird. Dem geschulten Therapeuten liefert es einen guten und schnellen Überblick über vielfältige Störungen.

Durch übliche mikroskopische Untersuchungen, die mit der Hellfeldmikroskopie und zusätzlich Anfärbung und Fixierung arbeiten, sind viele Blutbestandteile nicht sichtbar und zum anderen wird das Blut dabei beschädigt. Nur mit der mikroskopischen Untersuchung des Blutes im Dunkelfeld lassen sich die Funktionsfähigkeit der Blutzellen und im Blut vorkommende Mikroorganismen in ihren verschiedenen Wuchsformen gut erkennen.

Einige Leser wird es verwundern, dass die Dunkelfeldmethode einen Befall des Blutes mit schädlichen und parasitären Kleinstlebewesen anzuzeigen vermag. Doch aus Forschungen ist bekannt, dass der menschliche Organismus seit Urzeiten mit verschiedenen lebensnotwendigen Mikroorganismen in einer nützlichen Gemeinschaft lebt, die ähnlich wie im menschlichen Darm auch in unserem Blut vorkommen. Durch belastende Einflüsse wie Ernährungsfehler, Schadstoffe, Stress, Antibiotika etc. können sich diese eigentlich harmlosen und nützlichen Keime in krankmachende Formen (Pilze, Bakterien etc.) verwandeln, die den Organismus schädigen und vielfältige Störungen auslösen können.

Außer einer krankhaften Umwandlung der im Blut vorhandenen Mikroben sieht der Untersucher auch die Funktionsfähigkeit und Veränderungen der Blutzellen (rote und weiße Blutkörperchen), die Fließ- und Transportfähigkeit des Blutes, die Sauerstoffversorgung des Körpers, Störungen des Säure-Basen-Gleichgewichtes sowie übermäßige Stoffwechselschlacken.

 

Welche Krankheiten sind erkennbar?

Je nach der Art der Veränderung im Blutbild treten bestimmte Krankheitsprozesse auf, die mit dem Dunkelfeld erkennbar sind wie eine Abwehrschwäche, Tumorneigungen, Darm- und Leberstörungen, Verschlusskrankheiten, degenerative Veränderungen, Entzündungsvorgänge. Allerdings ist es nicht möglich, mit dem Dunkelfeld eine genaue Organdiagnose (z.B. Pankreasentzündung, Leberzirrhose, Krebs) zu stellen.

 

 

 

 

Krankhafte Störungen lassen sich aber frühzeitig diagnostizieren, noch bevor eine körperliche Erkrankung offen zum Ausbruch kommt und es lassen sich damit frühzeitig Heilbehandlungen in die Wege leiten, damit ernste Erkrankungen gar nicht erst auftreten. 

Wie zeigen sich Störungen im Dunkelfeld?

In einem gesunden Blutbild sind die Blutzellen gut beweglich, sie sind normal geformt und einzeln gut erkennbar. Anders sieht es aus, wenn die Gesundheit eines Menschen gestört ist. Zwei der häufigsten Befunde sind einmal die Bildung von so genannten Filiten, die wie Spinnweben herdförmig oder großflächig im Blut erscheinen und bei denen es sich um krankhafte Aufwärtsentwicklungen einer im Blut natürlich lebenden Pilzform (Mucor racemosus) handelt.

 

Zweitens zeigt sich bei vielen Patienten eine so genannte Geldrollenbildung. Bei dieser Störung sind die roten Blutkörperchen wie Geldrollen aufgereiht oder auch in Haufen zusammengeklebt und zeigen sich gleichzeitig wie erstarrt. Beide Befunde zeigen einen verschlechterten Blutfluss, Durchblutungsstörungen, Sauerstoffmangel und eine Übersäuerung an, die häufig etwa durch falsche Ernährung entstehen und mitursächlich für die verschiedensten Krankheiten sind.

 

Weiterhin sind zitronenförmige rote Blutkörperchen Zeichen einer gestörten Leberfunktion. Grau-weiße Schleier und Kristalle sind Zeichen von Übersäuerung sowie von Ablagerungen aber auch von Nierenstörungen. Schließlich zeigen weiße Blutkörperchen, die gut beweglich sind, eine gute Immunabwehr an, wohingegen eine mangelnde Beweglichkeit und Veränderungen der weißen Blutzellen Hinweis auf eine gestörte Immunabwehr sind.

 

Durchführung der Untersuchung

Für die Untersuchung selbst entnimmt der Untersucher einen Tropfen frischen Patientenblutes (so genanntes Vitalblut), gibt es auf einen Objektträger und führt die Untersuchung in direktem Beisein des Patienten durch. Dies geschieht in einer für den Patienten sehr anschaulichen Weise durch Übertragung des Blutbildes vom Dunkelfeldmikroskop auf einen Videomonitor, wobei die erste Untersuchung etwa 15 Minuten dauert. Im Anschluss daran muss das Blut aber in den darauf folgenden Stunden weiter beobachtet werden, denn erst dann lassen sich manche krankhaften Störungen erkennen.

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