Mikronährstofftherapie (Orthomolekulare Medizin)

 

OM-Medizin eine wichtige Behandlungsform

Durch ihren Begründer Linus Pauling (amerikanischer Biochemiker und zweifacher Nobelpreisträger) hat sich die orthomolekulare Medizin zu einer breit gefächerten, ernstzunehmenden und wirkungsvollen Behandlungsform entwickelt. Zum Einsatz kommen Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren, Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe, die sowohl zur Vorbeugung als auch zur begleitenden Behandlung angewendet werden.

In den Worten ihres Begründers ist die OM - Medizin die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.
 

Mangelzustände weit verbreitet

Grundsätzlich sollte eine gesunde Ernährung ausreichen, um den Bedarf an Mikronährstoffen zu decken.  Allerdings gilt dieses vor allem für gesunde Menschen und solche, die keinen besonderen Bedarf haben. Leider ist heute bei vielen Menschen die Basis-Versorgung mit Mikronährstoffen bedingt durch unseren modernen Lebensstil und zunehmendes Alter nicht mehr gesichert.

Vor allem Kranke, Rekonvaleszente, Alte und Menschen in besonderen Lebenssituationen wie Schwangerschaft, Leistungssport etc. haben oft einen erhöhten Bedarf bzw. weisen häufig Mangelzustände auf, der über die Ernährung nur schwer zu decken ist. In diesen Fällen kann es sinnvoll sein, zusätzlich Mikronährstoffe einzunehmen.

 

Therapeutische Wirkung von Mikronährstoffen

Viele seriöse wissenschaftliche Untersuchungen der neueren Zeit ergaben eine gesicherte vorbeugende und therapeutische Wirkung von Mikronährstoffen wie Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen, Fettsäuren und sekundären Pflanzenstoffen. So erforschte man in den letzten Jahrzehnten mit großem Erfolg die Heilwirkung richtig dosierter konzentrierter Nährstoffe. Es gilt heute als gesichert, dass die regelmäßige Zufuhr von orthomolekularen Substanzen in optimaler Menge nicht nur positiven Einfluss auf die Leistungsfähigkeit hat, sondern auch auf den Verlauf von Krankheiten günstig auswirkt wie z.B. bei Herz-Kreislauf- und Stoffwechsel-Erkrankungen, psychischen Erkrankungen, Rheuma und Osteoporose sowie beim grauen Star. Dabei können insbesondere bei schweren Krankheiten sehr hohe Dosen dieser Mikronährstoffe notwendig sein, um einen gesundheitsfördernden Effekt zu entfalten.

 

Erhöhter Bedarf

Anhand der folgenden Aufzählung wird deutlich, dass der Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen Aminosäuren- und Fettsäuren etc. durch verschiedene Faktoren steigen kann. Von einem vermehrten Auftreten von Defiziten ist insbesondere in den folgenden Fällen auszugehen:

 

  • Zahlreichen Krankheiten

  • Genussmittelkonsum (Nikotin, Alkohol)

  • Stress

  • Darmerkrankungen, mit einer verminderten Aufnahmefähigkeit des Darmes (wie z. B. Morbus Crohn, Zöliakie oder Colitis Ulcerosa)

  • psychischen und physischen Belastungen

  • intensiver Sonneneinstrahlung

  • Schadstoffen in der Luft, der Nahrung und im Wasser

  • In Schwangerschaft und Stillzeit

  • Im Alter

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